Corona-Impfung

Liebe Patientinnen und Patienten !

Aufgrund zahlreicher Anfragen, haben wir die häufigsten Fragen zur Corona-Impfung einmal zusammengetragen:

Soll ich mich impfen lassen ?

Wir empfehlen allen die Impfung ausdrücklich und sind auch selbst geimpft, da das Risiko einer COVID-Infektion mit schwerem Verlauf  oder eine folgende Long-COVID-Erkrankung bei weitem höher zu bewerten ist als das Nebenwirkungsrisiko der Impfung selbst.

Besonders profitieren dabei Patienten über 65 Jahre mit Vorerkrankungen, wie Diabetes, KHK, Asthma, Herzinsuffizienz.

Ohne Impfungen hätte die Menschheit furchtbare Infektionskrankheiten wie die Pocken, Tuberkulose und Polio nie überwunden. Auch Corona wird sich nur durch die Impfung wieder eindämmen lassen bzw. werden wir nur dadurch einigermaßen normale Lebensbedingungen wieder erlangen können.

Sicherheit :

Bis zum offiziellen Einsatz waren über 43.548 Probanden getestet worden, die  Originalstudie kann im “New England Journal Corona” nachgelesen werden.

Bis Weihnachten 2020 waren schon über 50.000 Briten zweimal geimpft; es kam zweimal zu allergischen Reaktionen; in der USA sind schon 100.000 Personen geimpft worden ohne bekannt gewordene Probleme.

Momentan sind überwiegend zwei Impfstoffe in Deutschland im Gebrauch:

Corminaty von Biontech und Vaxzevria von Astra, wobei nach dem Robert-Koch-Institut Vaxzevria ausschließlich für Menschen über 60 Jahre angewendet werden soll.

Nebenwirkungen:

Im Allgemeinen kam es zu den üblichen Nebenwirkungen, wie einer Schwellung oder Schmerz an der Einstichstelle, sowie Kopfschmerzen, Müdigkeit, leichtes Fieber, in seltenen Fällen  allergische Reaktionen, die aber medikamentös gut beherrschbar sind.

Leider kam es bei Vaxzevria in Deutschland bei ca. 3,4 Millionen verimpften Dosen (bis zum 7. April) zu 46 Fällen von sog. Sinusvenenthrombosen, überwiegend bei jungen Frauen im Alter zwischen 20 und 63 Jahren.  

Deshalb wurde daraufhin der Einsatz von Vaxzevria in Deutschland auf Menschen über 60 beschränkt.

Ebenso empfehlen wir Ihnen, wenn Sie an Gerinnungsstörungen oder Thromboembolien leiden oder Thrombosen in der Vorgeschichte aufzuweisen haben dies mit mir in einem persönlichen Gespräch vor der Impfung zu klären.

Personen unter 60-Jahren, die die Erstimpfung mit Vaxzevria erhalten haben sollen laut der Ständigen Impfkommission (STIKO) als Folgeimpfung anstelle der 2. Astra-Impfung eine Dosis eines anderen m-RNA-Impfstoffes (Biontech, Moderna) erhalten. sog. Kreuzimpfung.

Sind mRNA-Impfstoffe gefährlich ?

Nein, der Impfstoff verändert das Erbgut nicht (da die DNA nicht verändert wird) und ist wissenschaftlich geprüft sicher. Die eingebrachte mRNA wird vom Körper nach der Impfung zügig abgebaut, der Impuls, Antikörper gegen das Spike-Protein des Coronavirus zu bilden, bleibt jedoch bestehen, dadurch wird ein Impfschutz aufgebaut.

Von daher ist dies eine sehr elegante (und neue) Methode einen Impfschutz aufzubauen.

Wie schnell besteht ein Impfschutz ?

Nach 7-10 Tagen nach der Impfung existiert ein Impfschutz von ca. 90%, nach der 2. Impfung (nach 21Tagen) einen Impfschutz von über 95%.

Kosten:

Die Kosten für Impfstoff und Impfung übernimmt komplett die Krankenkasse.

Chip-Einpflanzung, Bill Gates, Alu-Hut:

Goooglen Sie mal etwas über die Psychologie von Verschwörungstheoretikern

In dramatischen Zeiten, wie zur Zeit haben diese natürlich Hochkonjunktur.

Wir hoffen, Ihnen etwas mehr Klarheit über die Corona-Impfung gebracht zu haben und hoffen, dass Sie zügig einen Impftermin erhalten.

Sobald wir die Impfung in der Praxis verabreichen können, werden wir Sie informieren.

Bleiben Sie gesund !

Dr. Anthoni

 

 

Aufgrund der Corona-Pandemie haben wir zu Ihrem und unseren Schutz einzelne Praxismaßnahmen beschlossen, die Sie betreffen:

Wir bitten Sie bei Ihrem Praxisbesuch an der Praxistüre zu klingeln.

Wir werden Sie dann einzeln hoch bitten. Es dürfen sich nicht mehr als 4 Patienten gleichzeitig in der Praxis aufhalten.

Ebenso ist das Tragen einer Mund-Nasen-Maske Pflicht ! Also bitte eine Mund-Nasen-Maske mitbringen.

Aufgrund des deutlich höheren Aufwandes kann es zu Wartezeiten kommen. Wir versuchen diese für Sie möglichst gering zu halten.

Falls Sie aufgrund hoher Anfragefrequenz telefonisch Schwierigkeiten haben uns zu erreichen, schicken Sie uns eine e-mail unter info@praxis-anthoni.de oder ein FAX unter 0711-345112.

Wir werden uns dann schnellstmöglich um Ihre Wünsche kümmern.

Wir danken für Ihr Verständnis, bleiben Sie gesund !

Ihr Praxisteam Dr. Anthoni